Der Punker Peter
Jürgen Lehrich

Warum diese Bücher?

Ja, Sie fragen sich bestimmt, warum? 


Amoklauf – Komasaufen –  sexueller Missbrauch – Gewalt – Drogenkonsum - Neonazis - Fremdenhass – Rassismus



Wollen wir solche Ereignisse, bei den jungen Menschen, einfach so hinnehmen
Wollen wir weiterhin über neue Gesetze diskutieren und tatenlos zusehen?
Wollen wir weiterhin die Zeit damit verbringen Probleme zu lösen oder nehmen wir uns diese Zeit, um Probleme zu verhindern?

 

Mein grundsätzliches Anliegen ist es, Kinder und Jugendliche vor Gefahren und persönlichem Schaden zu schützen.

Machen Sie einfach mit, reden Sie darüber und mobilisieren auch Sie weitere Mitstreiter. Jeden Fall den wir präventiv verhindern vermeidet Schmerz und auch Trauer.

 

Eltern, Großeltern und alle an der Erziehung beteiligten sollten sich ganz besonders dafür einsetzen.

Kinder und Jugendliche können nicht durch Gesetze und Verbote geschützt werden, sondern als Betroffene müssen sie es verstehen, warum“


 

Mit meinen Büchern „Der Punker Peter“ und „Der Punker Peter und Marie“ fordere ich alle auf, sich mit diesenThemen auseinanderzusetzen und präventive Gespräche mit den jungen Menschen zu führen um auf die Gefahren hinzuweisen und Schaden abzuwenden.


 

Schreckliche Ereignisse, mit jungen Menschen fallen nicht wie Sternschnuppen vom Himmel, nein, sie entwickeln sich.Jede Eskalation hat eine Vorgeschichte.Die sollten wir rechtzeitig erkennen.Dazu müssen wir eine entsprechende Sensibilität entwickeln.Wir können Probleme nur verhindern, wenn wir die vorausgehenden Situationen lösen.
Denn wir verbringen schon so viel Zeit damit, Probleme zu lösen, so dass wir keine Zeit mehr haben, Probleme zu verhindern.
Seit Jahren verfolge ich die Veränderung in unserer Gesellschaft.Insbesondere das veränderte Verhältnis zu unseren Kindern und Jugendlichen.Nicht alle, zum Teil auch politische Einflüsse, sind im Interesse und zur Förderung unserer Kindern, sondern zum großen Teil auch zur Entlastung der Eltern, oder zum Ausbau der Karriere gemacht.
So sehe ich z.B. den Weg vom Kreißsaal in die Kita nicht als Förderung der Nestwärme und die optimalen Integration in die Familie.

Erstaunt, und auch bestätigt, hat mich der Bericht der UNICEF 2013 zur Lage der Kinder in 29 Industrieländern.Diese internationale Vergleichsstudie sieht Deutschland auf Platz 6, wenn es darum geht, eine finanziell gesicherte Lebensumwelt für junge Generationen zu schaffen.Das bedeutet, es wird einiges Geld für unseren Nachwuchs ausgegeben. Bei der Selbsteinschätzung der Lebenszufriedenheit von Mädchen und Jungen fällt Deutschland auf Platz 22 von insgesamt 29 Ländern.

Die einseitige Konzentration auf Leistung, in Bezug auf Bildung, führe dazu dass sich viele Kinder und Jugendliche ausgeschlossen fühlen.

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband, Klaus Wenzel, führt dazu aus: „In unseren Schulen haben wir immer mehr Kinder und Jugendliche mitVerhaltensauffälligkeiten. Zahlreiche Ursachen führen dazu, dass viele Schülerinnen und Schüler orientierungslos sind und Beziehungsprobleme haben".

Das ist dann ein Nährboden für viele gefährliche Einflüsse.Wir brauchen in unserer
Gesellschaft eine Diskussion über das Lebensumfeld und über präventive Maßnahmen, Gefahren von unseren Kindern fernzuhalten.
Viele Eltern sind hilflos, orientierungslos und überfordert.Sie wissen auch nicht was ihren Kindern gut tut.Auch hier benötigen wir eine Diskussion über präventive Maßnahmen wie z.B. Erziehungsschulung für Eltern und an der Erziehung beteiligten Menschen.

Kinder brauchen eine kinder- und elternfreundliche Familienpolitik.

Kinder brauchen
starke und sichere Eltern, die wissen, wie wichtig Zuwendung, Zuneigung, Anerkennung und Liebe sind.


Kinder brauchen vorschulische Einrichtungen, die kindgerecht eingerichtet und pädagogisch ausgerichtet sind.

Kinder brauchen
Grundschulen, in denen drei Dinge im Überfluss zur Verfügung stehen:
Erstens Zeit, zweitens Zeit und drittens Zeit. „So viel Du brauchst“ Dieses Motto des evangelischen Kirchentages ( 2013 ) gilt auch hier.

Kinder brauchen
anspruchsvolle Lernsituationen, in denen es auch immer wieder um ihre
Interessen und Fragen um ihre Persönlichkeits- und Herzendbildung geht.

Kinder brauchen Eltern die sie auf das Leben vorbereiten und ihnen aber auch zeigen, wie sie sich vor Gefahren des Leben schützen können.


Kinder brauchen
Eltern und Mitmenschen die sie ernst nehmen und Verständnis haben für
ihre Sorgen und Nöte.
Darum redet miteinander, jetzt!


 

 Wir müssen die Menschen beschützen, die wir lieben.
Unsere Kinder brauchen nicht nur Liebe und Zuneigung sondern
auch eine große Portion Respekt.